
Gerstruben gilt als eines der ältesten und höchstgelegenen Bergbauerndörfer Deutschlands – ein Ort, der Geschichte und Natur auf faszinierende Weise verbindet. Die Wanderung von Spielmannsau aus ist abwechslungsreich und bietet wunderschöne Ausblicke über das Trettachtal.
Vom Landhaus Spielmannsau geht es nördlich durch die Talsohle hinaus.
Nach etwa 150 Metern, direkt nach der ersten Brücke, biegen Sie halbrechts in den Waldweg ein.
Der Weg führt angenehm durch den Wald, vorbei an stillen Bachabschnitten und Lichtungen.
Nach rund 1,5 Kilometern, wenn der Weg nach einer längeren Geraden etwa 200 Meter abwärts führt, zweigt ein Weg rechts steil hinauf zum Raut ab.
Der Raut ist eine traditionelle Jagdheuwiese (Jagdheuat) und ein besonderer Aussichtspunkt:
Von hier öffnet sich bereits der erste wunderbare Blick nach Gerstruben und in die umliegende Bergwelt.
Vom Raut geht es hinunter zum Dietersbach, den Sie über eine Brücke überqueren.
Anschließend führt ein steiler Anstieg hinauf nach Gerstruben – ein idyllischer Platz, der wie aus der Zeit gefallen wirkt.
Oben angekommen können Sie die Ruhe, die historischen Häuser und den herrlichen Panoramablick genießen.
Gerstruben ist ein Knotenpunkt für zahlreiche weitere Touren:
Wer mehr sehen möchte, wird hier garantiert fündig.
Der wohl eindrucksvollste Rückweg führt durch den Hölltobel.
Nach etwa 3 Minuten auf der geteerten Fahrstraße bergab biegt links der Weg in den Tobel ein.
Hier erwarten Sie:
Bei nassem Wetter ist Trittsicherheit erforderlich!
Nach dem Abstieg gelangen Sie wieder auf die talauswärtsführende Straße.
Wer mag, kann noch am *Christlessee *vorbeiwandern – ein wunderschöner Abschluss – und dann zurück nach Spielmannsau gehen.